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«Es ist für mich eine einmalige Chance, Teil dieses Förderprojekts zu sein und zugleich auch eine riesige Ehre, dass mir der Verein diese Möglichkeit bietet.»

Höhere Ziele anvisieren - mit dem OYM als Basis

SEIT MITTE AUGUST HAT SICH IM LEBEN VON SVENJA SPIELER EINIGES GEÄNDERT. DIE 19-JÄHRIGE TRAINIERT UNTER PROFIBEDINGUNGEN IM NEUEN LEISTUNGSZENTRUM FÜR SPITZENSPORTLER IN CHAM.

Und sie sagt: «Es ist für mich eine einmalige Chance, Teil dieses Förderprojekts zu sein und zugleich auch eine riesige Ehre, dass mir der Verein diese Möglichkeit bietet.» Denn selbstverständlich ist es nicht, sind doch die beiden ebenfalls daran teilnehmenden LKZ-Spielerinnen Charlotte Kähr und Joline Tschamper, Nationalspielerinnen. Svenja Spieler hingegen, hat gerade den Sprung ins SPL1-Team geschafft.
Dort jedoch fühlt sie sich sehr wohl und hat von Christoph Sahli bereits diverse Spielzeiten erhalten. «Svenja entwickelt sich hinter Playmakerin Leah Stutz hervorragend», zollt ihr der Headcoach ein grosses Kompliment. Wobei er ebenfalls sagt: «An das Tempo, welches wir spielen wollen, muss sie sich noch gewöhnen.» In der Intensität sieht sie denn auch einen frappanten Unterschied, beispielsweise zur SPL2. Und sie weiss: Physisch müsse sie noch an sich arbeiten.

Da ist sie im OYM exakt an der richtigen Adresse. Zudem profitiert sie dort viel von den Techniktrainings. Überhaupt: Alles laufe mega professionell ab. «Wenn ich beispielsweise nach einem Training irgendwo Schmerzen verspüre, geht es sofort in die Physio.» Gewöhnen musste sie sich hingegen an «etwas andere Trainingsmethoden». So würden unter anderem Übungen ohne Wiederholungen gemacht, dafür aber in sehr intensiven Sequenzen. Zudem seien die Korrekturen – weil in kleinen Gruppen trainiert werde könne – noch ausgeprägter.

Bis Sommer 2022 wird Svenja Spieler sicher Teil des Förderprojekts bleiben. Zurzeit absolviert sie mit Unterstützung des OYM die Berufsmatura im Fernstudium.
In der SPL2 spielte Svenja, die beim LKZ handballerisch alle Altersstufen durchlebte, vorwiegend auf Rückraum rechts. In der SPL1 kommt nun eine neue Position dazu, die Rolle der Spielmacherin. Das sei natürlich mit mehr Verantwortung und einer gewissen Eingewöhnungszeit verbunden, weiss sie. Doch von Leah Stutz, der Nummer eins auf dieser Position, aber auch von Ria Estermann, sie spielte beim LKZ ebenfalls schon auf Rückraum Mitte, erhalte sie hilfreiche Tipps, mega viele Rückmeldungen.

Bereits als Kind war die 19-Jährige immer in der Halle anzutreffen. Ihre Mutter spielte ebenfalls viele Jahre erfolgreich beim LKZ Handball. Da reifte in Tochter Svenja der Wunsch «einmal das SPL1-Niveau zu erreichen». Dieses Ziel hat sie geschafft. 2024 findet die Frauen-EM auch in der Schweiz statt. An diesen Titelkämpfen dabei zu sein, «das wäre sicherlich ein tolles Erlebnis». Und wenn dieser Traum in Erfüllung gehen würde, wäre sie eine der wenigen «Quereinsteiger», welche zuvor – das heisst während ihrer Zeit als Juniorin - noch nie ein Trikot eines der Nationalteams übergestreift hatte.

Quelle: LK Zug Handball